Informatik-Seminar Sommersemester 2026
Vortragsthemen
Prof. Stephan Diehl
1. Guidelines to Prompt Large Language Models for Code Generation:
An Empirical Characterization
Alessandro Midolo, Alessandro Giagnorio, Fiorella Zampetti, Rosalia Tufano,
Gabriele Bavota, Massimiliano Di Penta
International Conference on Program Comprehension, Rio de Janeiro,
Brazil, 2026
arxiv.org/abs/2601.13118
2. On the Dangers of Stochastic Parrots: Can Language Models Be Too Big ?
Emily M. Bender, Timnit Gebru, Angelina McMillan-Major,
and Shmargaret Shmitchell
ACM Conference on Fairness, Accountability, and Transparency (FAccT '21),
ACM, 2021.
dl.acm.org/doi/10.1145/3442188.3445922
3) RepairAgent: An Autonomous, LLM-Based Agent for Program Repair
Islem Bouzenia, Premkumar Devanbu, and Michael Pradel.
International Conference on Software Engineering (ICSE '25). IEEE Press,2025.
doi.org/10.1109/ICSE55347.2025.00157
Für weitere Informationen bitte bei Prof. Diehl nachfragen.
Prof. Henning Fernau
4. Geffert Normalformen
V. Geffert hat in seiner Arbeit
Normal forms for phrase-structure grammars.
RAIRO Informatique theorique et Applications/Theoretical Informatics and
Applications 25, 473-498 (1991) erklärt, wie alle rekursiv aufzählbaren
Sprachen mit "nur sehr wenigen nicht-kontextfreien Regeln" und
mit "nur sehr wenigen Nichtterminalen" beschrieben werden können.
5. Separatortheoreme f\"ur Graphen aus Schnittmodellen
J. Fox und J. Pach haben in ihrer Arbeit
Separator theorems and Turan-type results for planar intersection graphs.
Advances in Mathematics 219, 1070-1080 (2008)
beschrieben, dass es Separatortheoreme wie das bekannte von Lipton und Tarjan
allgemeiner für Graphen gibt, die mit Schnittmodellen beschrieben werden können.
6. Komplexitätstheoretische Grundlagen für Aufzählungsprobleme
werden beschrieben in:
David S. Johnson, Christos H. Papadimitriou, Mihalis Yannakakis:
On Generating All Maximal Independent Sets.
Information Processing Letters 27(3): 119-123 (1988)
Bei dem Thema wäre es sinnvoll, "Berechenbarkeit und Komplexität"
gehört zu haben.
Für weitere Informationen bitte bei Prof. Fernau nachfragen.
Prof. Philipp Kindermann
7. Tangling and Untangling Trees on Point-Sets
Link zum Paper
8. Recursive Functions of Symbolic Expressions and Their Computation by Machine
Link zum Paper
9. Graph Tile Connectability with Turn Tiles
Link zum Paper (Seite 351)
Für weitere Informationen bitte bei Prof. Kindermann nachfragen.
Prof. Stefan Näher
10. Der Satz von Kuratowski
ist ein fundamentaler Satz der Graphentheorie mit wichtigen Anwendungen in der Algorithmik.
Er besagt, dass ein Graph genau dann planar ist (sich ohne Kreuzungen in der Ebene zeichnen lässt),
wenn er keinen vollständigen Graphen mit 5 Knoten (K5) und keinen vollständigen bipartiten Graphen
mit jeweils 3 Knoten pro Seite (K33) als Unterstruktur enthält.
Der Vortrag soll einen Beweis des Satzes präsentieren, der sich an der Darstellung im Buch von Nishizeki
"Planar Graphs: Theory and Algorithms' orientiert.
Nishizeki: Planar Graphs - Chapter 1
11. Dynamic Perfect Hashing
ist eine Datenstruktur zur Speicherung dynamischer Datensätze, die extrem schnelle Suchzugriffe garantiert.
Sie ermöglicht O(1) (konstante) Zeit für Abfragen im Worst-Case sowie amortisiert erwartete O(1) Zeit für
Einfügungen und Löschungen. Das Verfahren erweitert perfektes Hashing auf wachsende oder schrumpfende Datenmenge
Link zum Paper
Für weitere Informationen bitte bei Prof. Näher nachfragen.
Prof. Ralf Schenkel
12. Sheeba Samuel, Daniel Mietchen
Computational reproducibility of Jupyter notebooks from biomedical
publications. GigaScience, 2024, 13, 1–23
Link zum Paper
13. Zachary S. Siegel, Sayash Kapoor, Nitya Nadgir, Benedikt Stroebl, Arvind Narayanan:
CORE-Bench: Fostering the Credibility of Published Research Through a Computational Reproducibility Agent Benchmark.
Transactions on Machine Learning Research, 2024
Link zum Paper
14. Abhishek Kaushik, Gareth J. F. Jones
Comparing Conventional and Conversational Search Interaction
using Implicit Evaluation Methods. arxiv, 2023
Link zum Paper
Für weitere Informationen bitte bei Prof. Schenkel nachfragen.
Prof. Jaqueline Staub
15. Lehtimäki, Taina, et al.
"Teaching Computational Thinking Through Active Games: Insights from Teacher Training."
International Conference on Informatics in Schools: Situation, Evolution,
and Perspectives. Cham: Springer Nature Switzerland, 2025.
Link zum Paper
16. Asgari, Mohsen, Linda Mannila, and Filip Strömbäck.
"How Aligned are Humans and Large Language Models in Evaluating Computational Thinking Tasks?."
International Conference on Informatics in Schools: Situation, Evolution,
and Perspectives. Cham: Springer Nature Switzerland, 2025.
Link zum Paper
17. Pozzan, Gabriele, Andreas Bollin, and Tullio Vardanega.
"A Teaching and Learning Oriented Decomposition of Debugging Subskills Informed by Cognitive Load Theory."
International Conference on Informatics in Schools: Situation, Evolution, and Perspectives.
Springer Nature Switzerland, 2025.
Link zum Paper
Für weitere Informationen bitte bei Prof. Staub nachfragen.
Prof. Peter Sturm
18. Wait-Free Queues With Multiple Enqueuers and Dequeuers
Nebenläufige Datenstrukturen sind ein zentrales Problem moderner Mehrkernsysteme,
da klassische lock-basierte Ansätze oft zu Blockierungen und schlechter Skalierbarkeit führen.
Dieses Paper zeigt, wie sich aus bekannten lock-free Verfahren eine praktisch nutzbare wait-free
Queue entwickeln lässt, die garantiert, dass jeder Thread in endlicher Zeit Fortschritt macht.
Besonders spannend ist dabei der „Helping“-Mechanismus, bei dem Threads sich gegenseitig
unterstützen und so globale Fortschrittsgarantien erreicht werden – ein Konzept,
das weit über Queues hinaus relevant ist.
Link zum Paper
19. Parallel and Concurrent Programming in Haskell
Funktionale Programmiersprachen bieten einen völlig anderen Zugang zur Nebenläufigkeit als
klassische imperative Ansätze: Statt sich auf einen Mechanismus festzulegen, stellt Haskell
eine Vielzahl von Abstraktionen bereit – von deterministischem Parallelismus bis hin zu
expliziter Nebenläufigkeit mit Threads, STM und Exceptions. Dieses Tutorial zeigt anhand
konkreter Programme, wie unterschiedliche Modelle gezielt eingesetzt werden können und
warum es kein „one size fits all“ für Nebenläufigkeit gibt. Damit eröffnet sich ein breites
Spektrum an Denkweisen, die weit über Haskell hinausgehen.
Link zum Paper
20. Kotlin “Coroutines und Structured Concurrency"
Moderne Anwendungen benötigen Nebenläufigkeit, die nicht nur performant, sondern auch
strukturiert und beherrschbar ist. Kotlin verfolgt hier mit Coroutines und Structured
Concurrency einen Ansatz, der Nebenläufigkeit direkt in die Sprache integriert und
typische Probleme wie unkontrollierte Thread-Erzeugung oder fehleranfällige Synchronisation
vermeidet. Der Leitfaden zeigt, wie leichtgewichtige Coroutines, suspend-Funktionen und
strukturierte Scopes zusammenwirken, um komplexe asynchrone Programme klar und sicher zu gestalten.
Link zum Paper
Für weitere Informationen bitte bei Prof. Sturm nachfragen.
Prof. Benjamin Weyers
21. Am I Still Me?
Visual Congruence across Reality-Virtuality and Avatar Appearance
in Shaping Self-Perception and Behavior - Fiedler et al. 2026
Link zum Paper
22. Comparing Referential Interactions with an Intelligent Assistant in Virtual Reality
Kaschub et al. 2026
Link zum Paper
23. Look at the Sky: Sky-Aware Efficient 3D Gaussian Splatting in the Wild
Wang et al. 2025
Link zum Paper
Für weitere Informationen bitte bei Prof. Weyers nachfragen.
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